Dorfkirche Roda
Frohburg

Dorfkirche Roda

Romanisch-gotische Chorturmkirche aus dem 13./14. Jahrhundert — mit Spitzhelm, vier Dachtürmchen und Netzgewölbe.

Die Dorfkirche Roda fällt schon von außen auf: Der Turm trägt einen Spitzhelm mit vier Dachtürmchen an den Ecken — eine Silhouette, die man an wenigen Dorfkirchen der Region in dieser Form findet. Im Inneren ist die Kirche ein stilles Beispiel für das Zusammenwachsen von Romanik und Gotik, mit Renaissance-Elementen in der Ausstattung.

Was du drinnen findest

Das Netzgewölbe

Im Hauptschiff spannt sich ein spätgotisches Netzgewölbe über den Raum. Der Vorchor zeigt ein Kreuzrippengewölbe, die Vorhalle noch einmal ein Netzgewölbe — drei verschiedene Gewölbeformen in einer Kirche.

Das Spitzbogenportal der Vorhalle

Ein typisches Element der Gotik, das die Besucher schon beim Eintreten empfängt.

Die Buntglasfenster

Farbig gestaltet, werfen sie bei Sonnenschein farbiges Licht in den Altarraum.

Der Altar, die Kanzel, der Taufstein

Die Kernausstattung einer Dorfkirche, die sich über die Jahrhunderte angesammelt hat.

Die Orgel

Im hinteren Teil des Schiffs aufgestellt.

Die Grabmale an der Außenwand

An der Außenseite der Kirche finden sich mehrere Grabmale — ein Hinweis darauf, dass die Kirche einst von einem aktiven Gemeindefriedhof umgeben war. Sie zeigen Handwerkskunst aus verschiedenen Epochen und gehören zu den stillen Zeugen der Dorfgeschichte.

Gut zu wissen

Baujahr 13./14. Jahrhundert, Bauphase Mitte 15. Jahrhundert

Bereich Frohburg

Bauform Chorturmkirche mit eingezogenem Chor und dreiseitigem Schluss

Besonderheit Turm mit Spitzhelm und vier Dachtürmchen

Baustile Romanik, Renaissance

Lage Auf dem Friedhof

Gottesdienstplan Kirchenführer (PDF)
Lage im Kirchspiel