Dorfkirche Greifenhain
Frohburg

Dorfkirche Greifenhain

Innenraum
Innenraum

Romanisch-gotische Chorturmkirche aus dem 13./14. Jahrhundert — 1895 grundlegend neu gestaltet.

Die Dorfkirche in Greifenhain-Streitwald ist eine Chorturmkirche — der Turm steht direkt über dem Altarraum, wie es im 13. Jahrhundert im ländlichen Sachsen oft gebaut wurde. Ihre Grundmauern reichen ins 13. oder 14. Jahrhundert zurück, im 15. Jahrhundert kamen Erweiterungen dazu, und 1895 wurde die Kirche im Inneren umfassend neu gestaltet — inklusive eines neuen Vorbaus mit Turmaufgang.

Was du drinnen findest

Der eingezogene Chorturm mit 3/8-Schluss

Typisch für den romanisch-gotischen Übergangsbau: ein Chorturm mit dreiseitig geschlossener Abschlusswand, der den Altarraum überragt.

Das Netzgewölbe im Chor

Spätgotische Gewölbekunst, bei der die Rippen ein feines Netz spannen. Im Übergang zum Kirchenschiff folgt ein Kreuzrippengewölbe in der Nordvorhalle — zwei verschiedene Gewölbeformen in einem Bau.

Die dreiseitige Empore

Läuft um drei Seiten des Schiffs und schafft Platz für die Gemeinde.

Der Altar und der Taufstein

Zentrale Ausstattungsstücke im Chor.

Die Vorhalle mit Spitzbogenportal

1895 hinzugefügt, gleichzeitig mit dem Treppenaufgang zum Turm — eine typische Lösung des Historismus, der bewusst auf gotische Formen zurückgriff.

Die gekuppelten und spitzbogigen Fenster

An Chor und Schiff — teils romanisch (gekuppelt), teils gotisch (Spitzbogen). Die Kirche trägt ihre Bauzeit an den Fenstern.

Gut zu wissen

Baujahr 13./14. Jahrhundert, Erweiterung 15. Jahrhundert

Bereich Frohburg

Bauform Chorturmkirche mit eingezogenem Chor und 3/8-Schluss

Prägender Umbau 1895 (Innenneugestaltung und Vorbau)

Baustile Romanik, Gotik, Historismus

Lage Auf dem Friedhof

Gottesdienstplan Kirchenführer (PDF)
Lage im Kirchspiel