Romanisch-gotische Saalkirche aus dem 13./14. Jahrhundert — mit Sterngewölbe im Chor und der Familiengruft derer von Einsiedel.
Die Dorfkirche in Eschefeld steht auf dem Friedhof am Rande des kleinen Ortes, zwischen Altenburg und Frohburg. Ihre Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Um 1500 entstand der Chor mit Sakristei, im 19. Jahrhundert wurde die Kirche grundlegend restauriert — 1841 wurde der Dachreiter durch den Baumeister Gottlob Schurig erneuert, 1890 folgte eine umfassende Innenrestaurierung.
Was du drinnen findest
Das Sterngewölbe im Chor
Um 1500 errichtet, im Stil der Spätgotik. Die Rippen laufen in einem sternförmigen Muster zusammen — eine der typischen Formen der Rochlitzer Porphyr-Bauhütte, die in vielen Kirchen der Region zu finden ist.
Die Sakristei mit Tonnengewölbe
Ebenfalls aus der spätgotischen Bauphase um 1500.
Die zweigeschossigen Emporen
An der Nord- und Westseite zweigeschossig, an der Chorsüdwand eingeschossig. Eine Lösung, die den kleinen Innenraum maximal ausnutzt und Platz für die Dorfgemeinde schafft.
Der Schnitzaltar
Das zentrale Ausstattungsstück im Chor, zusammen mit Kanzel, Taufstein und Betstube.
Das spätromanische Portal
Am Eingang der Kirche erhalten — ein Zeugnis der Bauzeit im 13. Jahrhundert.
Die Familiengruft
Eine Besonderheit: Die Eschefelder Kirche beherbergt die Familiengruft derer von Einsiedel — der gleichen adeligen Familie, die über Jahrhunderte die Patronate in Gnandstein, Syhra und Niedergräfenhain innehatte. Die Einsiedels prägten die kirchliche Geschichte der ganzen Region, und in Eschefeld findet sich eine ihrer letzten Ruhestätten.
Baujahr 13./14. Jahrhundert, spätgotischer Chor um 1500
Bereich Frohburg
Bauform Saalkirche mit dreiseitig geschlossenem Chor
Prägender Umbau 1841 (Dachreiter), 1890 (Innenrestaurierung)
Baustile Romanik, Gotik, Historismus
Lage Auf dem Friedhof
