Kleine Saalkirche aus dem 16. Jahrhundert — mit Glocken und Taufstein aus dem 17. Jahrhundert.
Bubendorf hat eine Kirche, die zur Ortsgröße passt: klein, übersichtlich, gepflegt. Erstmals 1522 urkundlich erwähnt, brannte sie keine hundert Jahre später — 1604 — zusammen mit großen Teilen des Dorfes vollständig ab. Der Wiederaufbau zog sich durch den Dreißigjährigen Krieg und gelang nur langsam.
Was aus der Zeit nach dem Wiederaufbau erhalten ist
Der Taufstein von 1653
Einer der wenigen Ausstattungsgegenstände, die die Jahrhunderte überdauert haben.
Die Glocken
Die kleine Glocke stammt aus dem Jahr 1644, die große aus dem Jahr 1693. Dazu kommt eine alte Turmfahne aus derselben Epoche.
Die Orgelgeschichte
1872 bei einer umfassenden Restaurierung wurde ein Kanzelaltar eingebaut und eine neue Orgel der Firma Kreuzbach aus Borna. Die Kreuzbach-Orgel wurde später baufällig und musste durch ein kleineres Instrument ersetzt werden. Der Kanzelaltar wurde abgebaut, die Empore zum Gemeinderaum umgestaltet.
Die Sanierung 2018/2019
Turm und gesamtes Kirchendach wurden grundlegend erneuert, Risse im Innenraum verpresst. Die Bubendorfer kümmern sich spürbar um ihre Kirche.
Erste Erwähnung 1522
Bereich Wyhratal
Taufstein 1653
Glocken 1644 (klein) und 1693 (groß)
