Klassizistischer Saalbau von 1826 — mit Rokoko-Orgel aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Schon um 1105 soll in Flößberg eine Kirche gestanden haben — so erzählt es die mündliche Überlieferung. Der Vorgängerbau war irgendwann nicht mehr zu retten: Um 1823 war er so baufällig geworden, dass er entweder abgerissen oder abgebrannt ist. 1826 entstand an gleicher Stelle die heutige Kirche im klassizistischen Saalbaustil.
Was du drinnen findest
Der Kanzelaltar
Prägend für die Innenausstattung — eine typische Lösung der klassizistischen Zeit, bei der Altar und Kanzel zu einem Ausstattungsstück zusammengeführt werden.
Zweigeschossige Emporen
Charakteristisch für Kirchen dieser Bauepoche. Sie schaffen Platz für die Gemeinde, ohne den Innenraum zu verstellen.
Die Rokoko-Orgel mit 738 Pfeifen
Gebaut um 1831 von Christian Carl Beyer aus Großzschocher — erstaunlicherweise noch im Rokokostil, obwohl das Rokoko zu dieser Zeit längst überholt war. 1933 überarbeitet durch die Firma Schmeisser.
Baujahr heutige Form 1826
Bereich Prießnitz · Flößberg
Baustil Klassizistischer Saalbau
Orgel Christian Carl Beyer, Großzschocher, um 1831
Glocke Von der Firma Schilling, 1931 — einzige Glocke im Turm
